Die zwei Komponenten des Klimaschutzes

Komponente 1: Vermeidung des Ausstoßes von Kohlendioxid

Der Beitrag von baumlosen Grünanlagen und Kleinflächen zur Verringerung des freigesetzten Kohlendioxids ist sehr gering. Die Bindung und Freisetzung von Kohlendioxid befindet sich in einem natürlichen Gleichgewicht. Der Verrottungsprozess oder auch die Verbrennung von Bäumen und Pflanzen setzt das zuvor von den Pflanzen gebundene Kohlendioxid wieder frei. Ein positiver Effekt für den Klimaschutz unter diesem Aspekt ergibt sich lediglich durch Einsparung bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Der Beitrag der Kleingärten zum Klimaschutz entsteht durch andauernde und zunehmende Begrünung und dass Kohlenstoff im Humus für lange Zeit gebunden bleibt.

Komponente 2: Reduktion des Temperaturanstiegs

Bis zum Jahr 2050 wird sich die Anzahl der Tage mit Temperaturen über 30ºC (Hitzetage) von 6-7 auf 11-12 Tage im Jahr verdoppeln. Dadurch ist eine erhöhte Sterberate in den betroffenen Gebieten zu erwarten. Es wird angenommen, dass im Hitzesommer 2003 zusätzlich ca. 3.500 Menschen in Deutschland starben. Der Beitrag der Kleingärten zum Klimaschutz besteht darin, dass in der Umgebung größerer und dicht bewachsener Grünanlagen und Kleingärten die Maximaltemperaturen deutlich geringer und seltener sind als in vollständig bebauten Gebieten.

Quelle: „Stadtklimatische Bestandsaufnahme für das Landschaftsprogramm Hamburg - Klimaanalyse und Klimawandelszenario 2050“ (Mai 2012), http://www.hamburg.de/hamburg-ist-gruen/3519286/stadtklima.html

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