Wachsende Stadt auf Kosten Umwelt und der Bürger

von Eden für Jeden

Wachsende Stadt auf Kosten

der Umwelt und der Bürger?

 

Wachsende Stadt bedeutet im ganz konkreten Fall: 330 Gärten der Kleingartenvereine „Heimat“ und „Barmbeker Schweiz“ werden nach dem Willen der Politiker in Hamburg dem Erdboden gleich gemacht. Eine 90jährige Gartenkultur soll verschwinden um einer Reihe von Wohnblöcken Platz zu machen. Viele weitere Kleingartenvereine in Hamburg sind durch die Politik des Senats ebenfalls bedroht. Hamburg = grüne Umwelthauptstadt war einmal.

 

Wachsende Stadt schafft wachsende Probleme

Mehr Wohnsilos. Mehr Verkehr. Mehr Umweltzerstörung. Kaputtes Stadtklima. Soziale Fehlentwicklungen, Spannungen und Verwerfungen. Welche Wohnungsbaupolitik brauchen wir wirklich? Dazu der ehemalige Oberbaudirektor Egbert Kossak in einem Interview mit dem Hamburger Abendblatt:

 

Dem aktuellen Leitbild von der wachsenden Stadt fehlt ein jeglicher Inhalt . . . Einfach zu sagen, ich baue jedes Jahr 6000 neue Wohnungen, führt nur dazu, dass in ein paar Jahren alle noch verfügbaren Grünflächen zugepflastert sind. Wir benötigen eine Städtebaupolitik, die dem sozialen Zusammenhalt gerecht wird und die ökologisch vertretbar ist.“

 

Wir appellieren an alle Politiker: Hinterfragt endlich eure Entschlüsse zur Wohnungs- baupolitik! Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeit werden die unausweichliche Folge sein. Das kann doch keiner ernsthaft wollen. Ihr seid auf dem falschen Weg!

 

Wir fordern alle Bürger zum Widerstand auf: Diese gefährliche Politik des Hamburger Senats geht auch Sie an. Protestieren Sie mit uns gegen eine Politik mit dem Abrissbagger. Weniger Grün in Hamburg bedeutet weniger Grün für alle, nicht nur für die Kleingärtner. Ein gesundes Stadtklima brauchen alle Bürger.

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Wo bleiben Pflanzen, Tiere . . . und Menschen?

Ein paar Bäume werden bleiben und zwischen den Wohnblöcken als Alibi dienen. Die meisten werden abgeholzt. Die alten Apfelbäume werden zur Erinnerung werden. Die Igel und andere kleine Tiere werden sich eine neue Heimat suchen müssen, sofern sie den Abrissbagger überhaupt überleben. Aber wo? Auch die Vögel werden hier nicht mehr viel Platz finden.

 

Und die Menschen? Die Politiker versprechen neue Kleingärten einzurichten. Abgesehen davon, dass es schon ein Schildbürgerstreich ist, 90 Jahre alte intakte Gärten abzuräumen und an gleicher Stelle neue leere Kleingärten zu planen – wer bezahlt das? Viele der jetzigen Kleingärtner können sich eine neue Laube nicht leisten oder haben nicht mehr die Kraft zu einem Neuanfang. Die vorgesehene Entschädigung ist kaum nennenswert. Die Kleingärtner werden quasi enteignet. Die Arbeit von Generationen wird mit einem Federstrich vernichtet. Dagegen kämpfen wir!  Bürgerinitiative „Eden für Jeden“


 


Flyer zum herrunterladen:

 

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