Staatsrat Sachs kündigt Änderung der Hamburger Kampfmittel-Verordnung an

von Eden für Jeden

Der Staatsrat der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) Michael
Sachs hat auf der Veranstaltung der Patriotischen Gesellschaft
„Kleingärten versus Wachsende Stadt“ am13. Februar 2014 eine Änderung
der Hamburger Kampfmittel-Verordnung angekündigt.
Die Ankündigung der Änderung der Hamburger Kampfmittel-Verordnung
erfolgte als Antwort auf einen Redebeitrag unserer Initiative, in der
wir die Problematik darlegten, dass zwar im Rahmen des Bebauungsplans
für das „Pergolenviertel“ sechs Hektar Dauerkleingärten entstehen
sollen, dass aber für eine als notwendig erachtete Kampfmittelsondierung
die auf diesen sechs Hektar bereits bestehenden Kleingärten komplett
planiert werden sollen. Wir hatten im Beitrag auch dargelegt, dass wir
es für willkürlich und unsinnig halten, kleingärtnerische Tätigkeit als
„Eingriff in den Baugrund“ zu definieren. Nach der bestehenden
Kampfmittel-Verordnung von 2005 ist eine Sondierung nur erforderlich,
wenn auf einer Verdachtsfläche Eingriffe in den Baugrund vorgenommen
werden.
Wenn es gelingt, durch eine Änderung der Kampfmittel-Verordnung die auf
den sechs Hektar bestehenden Kleingärten zu erhalten, wäre dies ein
großer Fortschritt für den Erhalt der Natur in dem Gebiet, die sich
durch eine große Vielfalt bei vielen Tierarten, einschließlich
Brutvögeln und seltenen Arten, sowie durch einen hohen Bestand an großen
alten Obst- sowie anderen Bäumen auszeichnet. Und nicht zuletzt für die
Kleingärtner in dem Gebiet sowie für die Anwohner, die von der abgas-
und staubfilternden und der klimaregulierenden Wirkung profitieren.

Siehe auch unseren Beitrag zum Thema Kampfmittel in unserem Archiv:
http://www.eden-fuer-jeden.de/index.php/aktuelles-leser/items/die-kampfmittelverordnung-ein-untaugliches-rechtswerk.html

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