Politik mit dem Abrissbagger

von Eden für Jeden

Hilde Dräger auf dem 1. Kleingartenforum
(vorgetragen gegenüber Herrn Rösler, Bezirksamtsleiter in Hamburg-Nord)

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Hilde Dräger: Wir haben unsere Mitarbeit eingebracht und Ihnen unsere Forderungen übergeben. Haben Sie diese überhaupt gelesen?

Rösler: Ja, die habe ich gelesen.

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Hilde Dräger: Ich habe mir noch einige Stichworte aufgeschrieben, die ich hier unbedingt vorlesen möchte:

Ungerechtigkeit:
Man kann nicht für sozial Schwache Wohnungen bauen, indem man noch sozial Schwächeren die Gärten wegnimmt. Wissen Sie überhaupt, was Sie hier tun? Sozial schwachen, meist älteren Menschen ihren Garten – und damit ihren Lebensinhalt fortnehmen. Eines der letzten Biotope in Hamburg Nord mit vielen Bäumen und Pflanzen einfach abräumen. Unzählige Tiere dem Tod durch die Abrissbagger ausliefern. Ihr Handeln ist schlicht verantwortungslos. Und Sie sind obendrein noch stolz auf den Schaden, den Sie bei Umwelt und Menschen anrichten! Das wird in gar keiner Weise dadurch gerechtfertigt, dass Sie ständig das Argument Wohnungsbau vorbringen. Natürlich haben die Menschen ein Recht auf eine Wohnung, nur kann man dieses Wahlkampfversprechen doch nicht auf Kosten der sozial Schwachen und auf Kosten der Umwelt gnadenlos durchziehen.

Rösler: Ich dachte, wir wären hier schon weiter.

KOMMENTAR: „Ich dachte, wir wären hier schon weiter“, so Herr Rösler auf dem 1. Kleingartenforum. Hat denn Herr Rösler überhaupt ein einziges Mal seine eigenen Argumente und die seiner Behörden in diesem Fall hinterfragt? Wohl eher ist das Gegenteil der Fall. Bürgerbeteiligung? In der praktischen Politik heißt das offenbar: den Bürger ruhig stellen, seine Meinung zu ignorieren und weitermachen wie bisher. Alles garniert mit schöner Rhetorik. 67% der Hamburger Bürger sind nach einer Abendblatt-Umfrage gegen die Zerstörung von Kleingärten und anderen Grünflächen zu Gunsten des Wohnungsbaues. Die Politiker und Behörden aber ignorieren alle Argumente und machen weiterhin eine Politik der Abrissbagger gegen die Mehrheit der Bürger. Wie soll man da weiterkommen?

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