Mehr Obstbäume für Hamburg-Nord

von Eden für Jeden

Blattgrün: "Mehr Obstbäume für Hamburg-Nord"

An die Abgeordneten der GRÜNEN in der Bezirksversammlung Nord: 

In Ihrem Informationsblatt BLATTGRÜN vom Juni 2012 finden wir die Notiz „Mehr Obstbäume für Hamburg-Nord“ und sind überrascht.

Woher kommt bloß auf einmal Ihre große Liebe zu Obstbäumen?
Waren Sie nicht auch mit dabei, als von der Bezirksversammlung Nord die Aufgabe der Kleingärten „Heimat“ (Rübenkamp), „Barmbeker Schweiz“ (Alte Wöhr) und Liegenschafts-Grabeland zu Gunsten des Wohnungsbaues beschlossen wurde?
Dass bei dieser Gelegenheit viele hunderte von ertragreichen Obstbäumen gleich mit abgeholzt und damit für immer verschwinden werden, haben Sie offensichtlich gar nicht bemerkt.
Bei den Indianern nannte man so etwas „Mit gespaltener Zunge reden“.

Wir Bürger in den betroffenen und anderen Kleingärten in Hamburg-Nord fühlen uns von Ihnen nicht nur auf den Arm genommen, wir finden es schlicht unverschämt, wie sie mit den Menschen umgehen, die diese vielen Obstbäume jahrzehntelang gepflegt haben. 

Ganz davon abgesehen kostet das auch noch alles etwas, und zwar doppelt: Einmal das Abholzen und dann das Neupflanzen. Natürlich aus Steuergeldern.

Hilde und Gerd Dräger

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