Klimaschutzzone eröffnet!

von Eden für Jeden

Mit einer symbolischen Aktion wurde jetzt die Klimaschutzzone auf dem Gebiet der beiden Kleingärten „Heimat“ und „Barmbeker Schweiz“ eröffnet. Friedhelm Stepat als Sprecher unserer Bürgerinitiative verwies in seiner Eröffnungsrede darauf, dass Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz schon verschiedentlich für den Erhalt der Kleingärten eingetreten sei: „Wir möchten, sicherlich auch in seinem Sinne, jetzt die erste Hamburger Klimaschutzzone eröffnen. Wir bitten Olaf im Geiste nun den feierlichen Akt vorzunehmen.“

Eröffnung der KlimaschutzzoneEine Gartenfreundin mit der Maske von Olaf Scholz durchschnitt anschließend mit spitzer Schere unter dem Beifall der Zuschauer ein über die Straße gespanntes Band am Eingang zum Saarlandstieg.

Friedhelm Stepat erläuterte in seiner Rede, welchen Sinn eine solche Klima-Aktion hat: „Mit unserer heutigen Aktion wollen wir aufzeigen, dass Kleingärten nicht nur als Rückzugsgebiete für Gartenzwerge und Plastikfrösche dienen, nicht leblose Grünflächen sind, sondern ein Refugium für eine Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren darstellen. Auch sind sie ein Ort der Erholung der Stadtteilbewohner und Treffpunkt verschiedener Bevölkerungsschichten, zugleich Freiraum für Spaziergänger und Wegverbindungen in einem naturbezogenen Umfeld.

Wir wollen mit dem heutigen Aktionstag darauf  hinweisen, dass Kleingärten und dazu gehören auch die Flächen von „Heimat“ und „Barmbeker Schweiz“ zur besseren Qualität des Stadtklimas beitragen. Sie dienen als Staubfilter, Sauerstoffspender und kühlen an heißen Tagen die Temperaturen herunter. Gutachten assistieren den Kleingärten eine positive Bilanz, nicht nur für die eigentlichen Nutzer, sondern auch für die Bewohner der umliegenden Wohnquartiere. So wird durch das Klimagutachten der Stadt Hamburg aus dem Jahre 2012 dem Hebebrandquartier als Grünfläche eine hohe Bedeutung für das Klima der Stadt bescheinigt.“

An den verschiedenen Eingängen der beiden Kleingartenvereine wurden Schilder mit der Aufschrift „Klimaschutzzone“ aufgestellt, um die Menschen, die dieses Gebiet durchqueren, daran zu erinnern, wie wertvoll es für das Stadtklima in Hamburg ist.

An dem reich ausgestatteten Informationsstand konnten sich die trotz des unfreundlichen Wetters zahlreichen Besucher über die Bedeutung der Grünzone zwischen Hebebrandstraße und Alter Wöhr für den Klimaschutz und das Hamburger Stadtklima ausführlich  informieren. Es wurde lebhaft diskutiert und den interessierten Besuchern wurde der aktuelle Stand der Auseinandersetzung zwischen unserer Bürgerinitiative und dem Hamburger Senat/Bezirksamt Nord erklärt. Ein Rundgang durch die Gärten ergänzte die Informationen. Das Programm des anschließenden Gartenfestes wurde allerdings durch die Launen des Wettergottes beeinträchtigt, der diesmal leider nicht auf unserer Seite war.

Nicht zuletzt danken wir allen Mitgliedern der Bürgerinitiative und vielen Helfern, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz zum Gelingen dieses Aktionstages beigetragen haben.

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