Ausverkauf unserer Gärten

von Eden für Jeden

Liebe Bau-Interessierte,

Sie wollen Wohnungen bauen. Dagegen ist erstmal nichts zu sagen. Doch Sie interessieren sich für ein  Baugebiet, dass für Hamburgs Klima eine große Bedeutung hat und aus unserer Sicht erhalten werden muss. Vielleicht sind Sie selber schon einmal durch dieses grüne Idyll spaziert. Vielleicht waren Sie sogar überrascht, wie grün dieses Gebiet ist und wieviele große, alte Bäume dort stehen. Schließlich wächst es hier seit annähernd hundert Jahren. Doch zunächst möchten wir uns vorstellen:

Unser Bürgerinitiative (Eden für Jeden) hat sich vor 3 ½ Jahren aus Schrebergärtnern und Anwohnern gebildet und seitdem streiten wir für den Erhalt des 39 ha großen Gebietes zwischen Alte Wöhr und Hebebrandstraße. Unsere Argumente sind vielfältig:

Klimaschutzgründe: Frei- und Grünflächen haben eine wichtige Funktion zur Vermeidung sommerlicher Hitzeinseln vor allem in dicht bebauten Stadtteilen, wie Barmbek einer ist. Diese Bedeutung nimmt durch den klimawandelbedingten Anstieg der Temperatur noch zu. Das Gebiet des geplanten Pergolenviertels und auch das Gleisdreieck (ebenfalls Bebauung geplant) haben bisher eine wichtige Entlastungsfunktion für die Umgebung, die jetzt durch die geplante Bebauung verloren gehen würde.
Die Kleingärten und Grünflächen sind wichtige Naturerfahrungsräume und bieten Menschen Ruhe und Entschleunigung in einer immer enger bebauten Stadt. Anwohner, Radfahrer, Menschen auf dem Arbeitsweg, Spaziergänger etc. nutzen dieses Gebiet intensiv.
Tierschutz: Die großen und strukturreichen Flächen sind Lebensräume von besonders bzw. streng geschützten Vogel- und Fledermausarten und weisen mit 31 Arten eine überdurchschnittlich hohe Dichte an Brutvogelbeständen auf. Für diese Tiere gibt es keine Ausweichmöglichkeiten im räumlichen Zusammenhang.
Durch hohe Lärmemissionen (Bahn, Verkehr, Stadtparkbühne, Flugzeuge), Schad-stoffemissionen (insbesondere Hebebrand- und Saarlandstraße) und Erschütterungen durch Bahnverkehr ist mit einer geringen Wohnqualität und erhöhten Baukosten zu rechnen. Preisgünstige Wohnungen bzw. 60% geförderter Wohnraum sind so nicht zu erwarten. Dieses Versprechen wurde schlauerweise nicht verbindlich erklärt.
Unser Bürgerbegehren in 2013 hat ohne Probleme über 10.000 Unterschriften zusammen bekommen. Dieses wurde vom Bezirk bereits am Anfang für nicht zulässig erklärt. Eine Klage dagegen läuft seit Mitte 2013. Wir rechnen mit einer Entscheidung und ggf. einem Bürgerentscheid in 2015. Bei Verkauf von Grundstücken oder Kündigungen der Kleingartenpächter werden wir das Gericht anrufen und einen Stopp verlangen.
über 500 Einwendungen wurden gegen den Bebauungsplan eingelegt und haben den Bürgerwillen deutlich gemacht. Sollte der Bebauungsplan beschlossen werden, werden wir dagegen klagen.

Schlafen Sie noch einmal drüber!

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