Aktuelle Informationen über unseren Kampf zum Erhalt der Kleingärten und Naturflächen im Pergolenviertel

von Eden für Jeden

Liebe Mitbürgerinnen, Liebe Mitbürger,

wo sich heute, seit fast 100 Jahren, 330 Kleingärten befinden, sollen in den nächsten Jahren ca. 1.400 Wohnungen gebaut werden.

JA – es sollen auch wieder 160 Kleingärten entstehen, jedoch nachdem alle bestehenden Gärten vorher zerstört worden sind. Auch auf den Flächen, die nicht bebaut werden sollen.

Was geplant ist:

  • Von 1400 Wohnungen sollen 60%, das sind 840 Wohnungen, öffentlich gefördert werden. Von diesen 840 Wohnungen werden 30%, also nur 252 Wohnungen, im ersten Förderweg als Sozialwohnungen geplant. In den nächsten 10 Jahren fallen 45.000 Wohnungen aus der Sozial- sprich Preisbindung! Über 360.000 Haushalte haben einen Anspruch auf eine Sozialwohung welche allerdings fehlen. Dafür soll es Milliarden teure Olympische Spiele geben. Die Elbphelamonie läst grüßen!
  • Ausserdem sollen dort neue Kleingärten, nachdem die alten Gärten vernichtet wurden, neu parzelliert werden. Wissen Sie auch, dass im Gebiet der Kleingärten...
  • 40 Vogelarten ihr Nahrungsrevier haben?
  • 30 Vogelarten brüten?
  • 6 Fledermausarten beheimatet sind?
  • Uhus und Greifvögel ihre Nahrungsreviere haben?
  • nicht nur 330 Parzellen, sondern ca. 1.600 Menschen davon betroffen sind?
  • Fakt ist aber auch, dass...
  • das Kleingartengebiet mit seinen Grünflächen- und seinem Baumbestand lt. Klimagutachten von 2012 von sehr hoher stadtklimatischer Bedeutung für die dicht bebauten Wohngebiete in Barmbek-Nord sind?
  • in heißen Sommerperioden durch die kühlende Wirkung der Kaltluftströme des Stadtparks und der Kleingartenflächen die Temperaturen der dicht bebauten Wohngebiete in Barmbek-Nord gesenkt werden?
  • die Realisierung der Erstellung von Sozialwohnungen nicht garantiert ist!
  • die Bindungsfrist für Sozialmieten nur 15 Jahre beträgt,
  • in den nächsten 10 Jahren 45.000 Wohnungen aus der Sozial-, sprich Preisbindung fallen.
  • über 360.000 Haushalte einen Anspruch auf eine Sozialwohnung haben.
  • die Bilanz von Neuzugängen und Abgängen negativ ist.
  • alle Neubauten mit hohem Mietenniveau in den Mietenspiegel einfließen und somit auch die Mieten für Altbestände in die Höhe treiben.
  • die Mietsteigerungen innerhalb von 3 Jahren bis zu 15% möglich sind! (wessen Nettobezüge steigen innerhalb von 3 Jahren um diesen Wert?)
  • Prestigeobjekte wie Elbphilharmonie und Olympia wichtiger sind als Sozialwohnungsbau!
  • die Kaltluftströme durch die Bebauung und Schallschutzwände abgehalten werden und somit nicht mehr in die dicht bebauten Wohngebiete in Barmbek-Nord einströmen können, ihre positive Wirkung für das Stadtklima verlieren und somit die Mortalität kranker und alter Menschen erhöht wird!
  • die Absicht besteht Gebäude mit begrünten Dächern zu versehen, diese aber 1000 Bäume nicht ersetzen können
  • die Unterkünfte für Flüchtlinge am Dakarweg auch bedroht sind.

 

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hat am 05.03.2015 im Beschlussverfahren unseren Antrag, die Zustimmung der Bezirksversammlung zum Bebauungsplan „Pergolenviertel“ bis zur Erledigung unserer Klage auszusetzen, abgelehnt. Am 19. März 2015 hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord, gegen den Willen der BI EDEN-FÜR-JEDEN und der Fraktionen DIE LINKE und PIRATEN, dem Bebauungsplan zugestimmt.

Das OVG bestätigt:
Bürgerbeteiligung nur dann, wenn der Senat es zuläßt

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